​SCHUKRAFTS WUNDERTÜTE
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Premiere „Frau Einsteins Nobelpreis“

Im Kunstverein Ulm (Schuhhaussaal) steht am Freitag, 8.12., 19 Uhr, die Premiere einer Uraufführung von Wolfgang Schukrafts „Frau Einsteins Nobelpreis“ auf dem Spielplan. Es ist wieder eine Produktion von „Schukrafts Wundertüte: Theater in Ulm“. In der Regie des Autors spielen Celia Endlicher und Andreas Laufer, die Musik ist von Helmut Pusch. Erst war sie für Einstein sein über alles geliebtes „Doggerl“, etwas später war sie für ihn eine „hinkende Hex“. Die Rede ist von Mileva Einstein, der ersten Ehefrau von Albert Einstein. Die epochalen Entdeckungen des großen Physikers entstanden während dieser Ehe, und es ist heute unbestritten, dass auch Mileva einen erheblichen Anteil an den wissenschaftlichen Erfolgen ihres Mannes hatte. „Frau Einsteins Nobelpreis“ ist ein Stück über die Geschichte und das Leben von Mileva. Auch geht das Stück der Frage nach, wie es Mileva gelang, trotz eines acht Jahre tobenden Rosenkrieges, sich das gesamte Geld von Albert Einsteins Nobelpreis „unter den Nagel zu reißen“.

Aufführungen im Dezember am Samstag, 9., Sonntag,
10., Freitag,
15. und Samstag,
16. jeweils um 19 Uhr,
sowie im Januar und Februar.
Karten: Bücherstube Jastram, Tel: 0731-67137

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Premiere „Frau Einsteins Nobelpreis“

Im Kunstverein Ulm (Schuhhaussaal) steht am Freitag, 8.12., 19 Uhr, die Premiere einer Uraufführung von Wolfgang Schukrafts „Frau Einsteins Nobelpreis“ auf dem Spielplan. Es ist wieder eine Produktion von „Schukrafts Wundertüte: Theater in Ulm“. In der Regie des Autors spielen Celia Endlicher und Andreas Laufer, die Musik ist von Helmut Pusch. Erst war sie für Einstein sein über alles geliebtes „Doggerl“, etwas später war sie für ihn eine „hinkende Hex“. Die Rede ist von Mileva Einstein, der ersten Ehefrau von Albert Einstein. Die epochalen Entdeckungen des großen Physikers entstanden während dieser Ehe, und es ist heute unbestritten, dass auch Mileva einen erheblichen Anteil an den wissenschaftlichen Erfolgen ihres Mannes hatte. „Frau Einsteins Nobelpreis“ ist ein Stück über die Geschichte und das Leben von Mileva. Auch geht das Stück der Frage nach, wie es Mileva gelang, trotz eines acht Jahre tobenden Rosenkrieges, sich das gesamte Geld von Albert Einsteins Nobelpreis „unter den Nagel zu reißen“.

Aufführungen im Dezember am Samstag, 9., Sonntag,
10., Freitag,
15. und Samstag,
16. jeweils um 19 Uhr,
sowie im Januar und Februar.
Karten: Bücherstube Jastram, Tel: 0731-67137

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Premiere „Frau Einsteins Nobelpreis“

Im Kunstverein Ulm (Schuhhaussaal) steht am Freitag, 8.12., 19 Uhr, die Premiere einer Uraufführung von Wolfgang Schukrafts „Frau Einsteins Nobelpreis“ auf dem Spielplan. Es ist wieder eine Produktion von „Schukrafts Wundertüte: Theater in Ulm“. In der Regie des Autors spielen Celia Endlicher und Andreas Laufer, die Musik ist von Helmut Pusch. Erst war sie für Einstein sein über alles geliebtes „Doggerl“, etwas später war sie für ihn eine „hinkende Hex“. Die Rede ist von Mileva Einstein, der ersten Ehefrau von Albert Einstein. Die epochalen Entdeckungen des großen Physikers entstanden während dieser Ehe, und es ist heute unbestritten, dass auch Mileva einen erheblichen Anteil an den wissenschaftlichen Erfolgen ihres Mannes hatte. „Frau Einsteins Nobelpreis“ ist ein Stück über die Geschichte und das Leben von Mileva. Auch geht das Stück der Frage nach, wie es Mileva gelang, trotz eines acht Jahre tobenden Rosenkrieges, sich das gesamte Geld von Albert Einsteins Nobelpreis „unter den Nagel zu reißen“.

Aufführungen im Dezember am Samstag, 9., Sonntag,
10., Freitag,
15. und Samstag,
16. jeweils um 19 Uhr,
sowie im Januar und Februar.
Karten: Bücherstube Jastram, Tel: 0731-67137

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Premiere „Frau Einsteins Nobelpreis“

Im Kunstverein Ulm (Schuhhaussaal) steht am Freitag, 8.12., 19 Uhr, die Premiere einer Uraufführung von Wolfgang Schukrafts „Frau Einsteins Nobelpreis“ auf dem Spielplan. Es ist wieder eine Produktion von „Schukrafts Wundertüte: Theater in Ulm“. In der Regie des Autors spielen Celia Endlicher und Andreas Laufer, die Musik ist von Helmut Pusch. Erst war sie für Einstein sein über alles geliebtes „Doggerl“, etwas später war sie für ihn eine „hinkende Hex“. Die Rede ist von Mileva Einstein, der ersten Ehefrau von Albert Einstein. Die epochalen Entdeckungen des großen Physikers entstanden während dieser Ehe, und es ist heute unbestritten, dass auch Mileva einen erheblichen Anteil an den wissenschaftlichen Erfolgen ihres Mannes hatte. „Frau Einsteins Nobelpreis“ ist ein Stück über die Geschichte und das Leben von Mileva. Auch geht das Stück der Frage nach, wie es Mileva gelang, trotz eines acht Jahre tobenden Rosenkrieges, sich das gesamte Geld von Albert Einsteins Nobelpreis „unter den Nagel zu reißen“.

Aufführungen im Dezember am Samstag, 9., Sonntag,
10., Freitag,
15. und Samstag,
16. jeweils um 19 Uhr,
sowie im Januar und Februar.
Karten: Bücherstube Jastram, Tel: 0731-67137

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Mileva Einstein, geb. Maric
Geboren am 19. Dezember 1875 in Titel,
Königreich Ungarn, heute Vojvodina, Serbien
Gestorben 4. August 1948 in Zürich, Schweiz

Mileva Maric stammte aus einer wohlhabenden serbischen Familie. Sie besuchte die Realschule und das königlich-serbische Gymnasium in Šabac. Ihre Ausbil-dung setzte sie in der Schweiz an der Höheren Töchterschule in Zürich fort.

1896 immatrikulierte sie sich am Eidgenössischen Polytechnikum für das Studium der Mathematik und Physik – als einzige Frau ihres Jahrgangs. Sie besuchte dieselben Vorlesungen wie Albert Einstein, mit dem sie bald eng befreundet war.

1902 kam die uneheliche Tochter Lieserl von Maric und Einstein zur Welt.
1903 heirateten Maric und Einstein in Bern.
1904 gebar Mileva ihren Sohn Hans Albert.
Zwischen 1905 und 1912 folgte sie Einstein nach Zürich, Prag und zurück nach Zürich, wo sie 1910 ihren zweiten Sohn Eduard gebar.
Seit 1912 führte Einstein heimlich einen Briefwechsel mit seiner Cousine und späteren zweiten Frau Elsa.

1914 erzwang er die Trennung, nachdem Mileva mit den Söhnen nur wenige Monate in Berlin gelebt hatte. Von Berlin aus versuchte Einstein 1915 und erneut 1918, Mileva zur Scheidung zu bewegen, unter anderem mit dem Versprechen, dass er ihr, sollte er den Nobelpreis erhalten, das Preisgeld überlassen werde. Die Ehe wurde am 14. Februar 1919 geschieden. Die Behandlung ihres an Schizophrenie erkrankten Sohnes Eduard verschlang einen Großteil der Summe des Nobel-Preisgeldes.

1948 starb Mileva Maric vereinsamt in einer Privatklinik in Zürich.

Verlängert bis 28. April // Es spielen Celia Endlicher und Andreas Laufer / Regie Wolfgang Schukraft
Uraufführung am 8. Dezember 2023
Im Schuhhaussaal, Kunstverein Ulm,
Kramgasse 4/1
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Foto: Benjamin Wendel, Abdruck kostenfrei

​Darsteller: Sven Djurovic
Inszenierung: Wolfgang Schukraft

Die aktuelle und mit viel Leidenschaft geführte Gender- Diskussion mag vielen als Thema erscheinen, das erst in unseren Tagen die Öffentlichkeit bewegt. Aber dem ist nicht so. Wohl immer schon gab es Menschen, die sich nicht in die „normalen“ Rollenbilder von Mann und Frau fügen konnten und wollten. So gab es im Frankreich des 18. Jahrhunderts eine historisch verbürgte Person: die Chevalière d’Eon. In ihrer Biografie schreibt sie, dass sie zwar als Frau geboren, aber zum Mann erzogen wurde und das Leben eines Mannes führte: als Spion am Zaren- hof, hochdekorierter Kämpfer in französischen Kriegen und bevollmächtigter Minister in England. Mit 50 Jahren zwang sie der Befehl Ludwig des XV, ihr restliches Leben nicht mehr als Mann, sondern als Frau zu verbringen. Ganz anders und doch so ähnlich stellt sich in dem neuen Stück von Wolfgang Schukraft das Schicksal eines Bun- deswehroffiziers dar. Auch er ist, wie der französische Edelmann, Soldat, er ist Afghanistan-Veteran, Ehemann und Familienvater. Mit 40 Jahren unterzieht er sich, nicht durch äußeren Zwang wie die Chevalière, sondern aus freien Stücken und seinem tiefen inneren Empfinden folgend, einer Geschlechtsumwandlung. Zwölf Stunden vor der entscheidenden Operation lässt er sein Leben Revue passieren. Er steht an einem „Point of no return“.


Die Schicksale der französischen Chevalière aus dem 18. Jahrhundert und des deutschen Offiziers von heute ergänzen sich in vielfacher Hinsicht, in ihren Gemeinsam- keiten ebenso wie in ihren Unterschieden. Vor allem aber machen sie den Kopf frei für das Verständnis für  Menschen, die nur eines wollen: Sein zu dürfen, was und wie sie sind.


- Rolf Dieterich

​Darsteller: Sven Djurovic
Inszenierung: Wolfgang Schukraft

Die aktuelle und mit viel Leidenschaft geführte Gender- Diskussion mag vielen als Thema erscheinen, das erst in unseren Tagen die Öffentlichkeit bewegt. Aber dem ist nicht so. Wohl immer schon gab es Menschen, die sich nicht in die „normalen“ Rollenbilder von Mann und Frau fügen konnten und wollten. So gab es im Frankreich des 18. Jahrhunderts eine historisch verbürgte Person: die Chevalière d’Eon. In ihrer Biografie schreibt sie, dass sie zwar als Frau geboren, aber zum Mann erzogen wurde und das Leben eines Mannes führte: als Spion am Zaren- hof, hochdekorierter Kämpfer in französischen Kriegen und bevollmächtigter Minister in England. Mit 50 Jahren zwang sie der Befehl Ludwig des XV, ihr restliches Leben nicht mehr als Mann, sondern als Frau zu verbringen. Ganz anders und doch so ähnlich stellt sich in dem neuen Stück von Wolfgang Schukraft das Schicksal eines Bun- deswehroffiziers dar. Auch er ist, wie der französische Edelmann, Soldat, er ist Afghanistan-Veteran, Ehemann und Familienvater. Mit 40 Jahren unterzieht er sich, nicht durch äußeren Zwang wie die Chevalière, sondern aus freien Stücken und seinem tiefen inneren Empfinden folgend, einer Geschlechtsumwandlung. Zwölf Stunden vor der entscheidenden Operation lässt er sein Leben Revue passieren. Er steht an einem „Point of no return“.


Die Schicksale der französischen Chevalière aus dem 18. Jahrhundert und des deutschen Offiziers von heute ergänzen sich in vielfacher Hinsicht, in ihren Gemeinsam- keiten ebenso wie in ihren Unterschieden. Vor allem aber machen sie den Kopf frei für das Verständnis für  Menschen, die nur eines wollen: Sein zu dürfen, was und wie sie sind.


- Rolf Dieterich

​Darsteller: Sven Djurovic
Inszenierung: Wolfgang Schukraft

Die aktuelle und mit viel Leidenschaft geführte Gender- Diskussion mag vielen als Thema erscheinen, das erst in unseren Tagen die Öffentlichkeit bewegt. Aber dem ist nicht so. Wohl immer schon gab es Menschen, die sich nicht in die „normalen“ Rollenbilder von Mann und Frau fügen konnten und wollten. So gab es im Frankreich des 18. Jahrhunderts eine historisch verbürgte Person: die Chevalière d’Eon. In ihrer Biografie schreibt sie, dass sie zwar als Frau geboren, aber zum Mann erzogen wurde und das Leben eines Mannes führte: als Spion am Zaren- hof, hochdekorierter Kämpfer in französischen Kriegen und bevollmächtigter Minister in England. Mit 50 Jahren zwang sie der Befehl Ludwig des XV, ihr restliches Leben nicht mehr als Mann, sondern als Frau zu verbringen. Ganz anders und doch so ähnlich stellt sich in dem neuen Stück von Wolfgang Schukraft das Schicksal eines Bun- deswehroffiziers dar. Auch er ist, wie der französische Edelmann, Soldat, er ist Afghanistan-Veteran, Ehemann und Familienvater. Mit 40 Jahren unterzieht er sich, nicht durch äußeren Zwang wie die Chevalière, sondern aus freien Stücken und seinem tiefen inneren Empfinden folgend, einer Geschlechtsumwandlung. Zwölf Stunden vor der entscheidenden Operation lässt er sein Leben Revue passieren. Er steht an einem „Point of no return“.


Die Schicksale der französischen Chevalière aus dem 18. Jahrhundert und des deutschen Offiziers von heute ergänzen sich in vielfacher Hinsicht, in ihren Gemeinsam- keiten ebenso wie in ihren Unterschieden. Vor allem aber machen sie den Kopf frei für das Verständnis für  Menschen, die nur eines wollen: Sein zu dürfen, was und wie sie sind.


- Rolf Dieterich

​Darsteller: Sven Djurovic
Inszenierung: Wolfgang Schukraft

Die aktuelle und mit viel Leidenschaft geführte Gender- Diskussion mag vielen als Thema erscheinen, das erst in unseren Tagen die Öffentlichkeit bewegt. Aber dem ist nicht so. Wohl immer schon gab es Menschen, die sich nicht in die „normalen“ Rollenbilder von Mann und Frau fügen konnten und wollten. So gab es im Frankreich des 18. Jahrhunderts eine historisch verbürgte Person: die Chevalière d’Eon. In ihrer Biografie schreibt sie, dass sie zwar als Frau geboren, aber zum Mann erzogen wurde und das Leben eines Mannes führte: als Spion am Zaren- hof, hochdekorierter Kämpfer in französischen Kriegen und bevollmächtigter Minister in England. Mit 50 Jahren zwang sie der Befehl Ludwig des XV, ihr restliches Leben nicht mehr als Mann, sondern als Frau zu verbringen. Ganz anders und doch so ähnlich stellt sich in dem neuen Stück von Wolfgang Schukraft das Schicksal eines Bun- deswehroffiziers dar. Auch er ist, wie der französische Edelmann, Soldat, er ist Afghanistan-Veteran, Ehemann und Familienvater. Mit 40 Jahren unterzieht er sich, nicht durch äußeren Zwang wie die Chevalière, sondern aus freien Stücken und seinem tiefen inneren Empfinden folgend, einer Geschlechtsumwandlung. Zwölf Stunden vor der entscheidenden Operation lässt er sein Leben Revue passieren. Er steht an einem „Point of no return“.


Die Schicksale der französischen Chevalière aus dem 18. Jahrhundert und des deutschen Offiziers von heute ergänzen sich in vielfacher Hinsicht, in ihren Gemeinsam- keiten ebenso wie in ihren Unterschieden. Vor allem aber machen sie den Kopf frei für das Verständnis für  Menschen, die nur eines wollen: Sein zu dürfen, was und wie sie sind.


- Rolf Dieterich

​Darsteller: Sven Djurovic
Inszenierung: Wolfgang Schukraft

Die aktuelle und mit viel Leidenschaft geführte Gender- Diskussion mag vielen als Thema erscheinen, das erst in unseren Tagen die Öffentlichkeit bewegt. Aber dem ist nicht so. Wohl immer schon gab es Menschen, die sich nicht in die „normalen“ Rollenbilder von Mann und Frau fügen konnten und wollten. So gab es im Frankreich des 18. Jahrhunderts eine historisch verbürgte Person: die Chevalière d’Eon. In ihrer Biografie schreibt sie, dass sie zwar als Frau geboren, aber zum Mann erzogen wurde und das Leben eines Mannes führte: als Spion am Zaren- hof, hochdekorierter Kämpfer in französischen Kriegen und bevollmächtigter Minister in England. Mit 50 Jahren zwang sie der Befehl Ludwig des XV, ihr restliches Leben nicht mehr als Mann, sondern als Frau zu verbringen. Ganz anders und doch so ähnlich stellt sich in dem neuen Stück von Wolfgang Schukraft das Schicksal eines Bun- deswehroffiziers dar. Auch er ist, wie der französische Edelmann, Soldat, er ist Afghanistan-Veteran, Ehemann und Familienvater. Mit 40 Jahren unterzieht er sich, nicht durch äußeren Zwang wie die Chevalière, sondern aus freien Stücken und seinem tiefen inneren Empfinden folgend, einer Geschlechtsumwandlung. Zwölf Stunden vor der entscheidenden Operation lässt er sein Leben Revue passieren. Er steht an einem „Point of no return“.


Die Schicksale der französischen Chevalière aus dem 18. Jahrhundert und des deutschen Offiziers von heute ergänzen sich in vielfacher Hinsicht, in ihren Gemeinsam- keiten ebenso wie in ihren Unterschieden. Vor allem aber machen sie den Kopf frei für das Verständnis für  Menschen, die nur eines wollen: Sein zu dürfen, was und wie sie sind.


- Rolf Dieterich

Vorschau Oktober 2023 // Theaterproduktion von Wolfgang Schukraft
Uraufführung im Oktober 2023
Im Schuhhaussaal, Kunstverein Ulm,
Kramgasse 4/1

Neu-Ulmer-Zeitung, 19.11.22
Was wurde aus den Kindern der Terroristen?

„Die ersten Opfer der Baader-Meinhof-Terroristen waren deren Kinder. Was wurde aus den Kindern, als die Eltern in den Untergrund gingen?“ fragte sich Schukraft und schrieb »Revoluzzerkind“, das nun im Kunstverein Ulm seine Premiere hatte. Marion Weidenfeld und Celia Endlicher deklinieren in diesem Kammerspiel eine kraftvoll verfasste, dabei emotional packende Frage durch: Wie viel kann eine menschliche Seele ertragen, bevor sie zerbricht? …„Revoluzzerkind“ spielt mit den Erwartungen des Publikums - und unterläuft diese intelligent. … . Der menschliche Aspekt wird ins Zentrum gerückt. So entsteht eine berührende Geschichte über die ersten Opfer der RAF, die Kinder der Tenoristen. …

Im „Bühnenbild“ der Anstellung von Chen Zhiguang entfesseln Marion Weidenfeld und Celia Endlicher mit vorzüglichem, natürlich anmutendem Spiel die tragischen Dimensionen des deutschen Terrorismus. …„Revoluzzerkind“ ist ein packendes, in einzelnen Momenten schwer zu ertragendes Drama, das von beiden Schauspielerinnen mit feinem Gespür für Zwischentöne und Gesten getragen wird.- …

Die Premiere erntete begeisterten Applaus.

- Florian L. Arnold, NUZ


Südwest-Presse, 19.11.22
„Revoluzzerkind“ - ein außergewöhnliches Theatererlebnis.

Was „Revoluzzerkind“ besonders macht: Der Theatermacher hat den Text der Ausstellung im Schuhhaussaal angepasst. Dort sind gerade die beeindruckenden Ameisenskulpturen des chinesischen Künstlers Chen Zhiguang zu sehen. Ein perfekter Aufhänger für die beiden Frauen, um nicht nur über ihre Schicksale, sondern auch über Politik und Widerstand zu philosophieren.

Die überzeugenden Schauspielerinnen agieren zwischen den Zuschauern und erschaffen ein unmittelbares Theatererlebnis. Mit einem hoffnungsvollen Schluss: Flecken auf der Seele lassen sich nicht einfach abwaschen, aber sie müssen nicht das Ende der Geschichte bestimmen.

- Janina Fahrner, SWP

Neu-Ulmer-Zeitung, 19.11.22
Was wurde aus den Kindern der Terroristen?

„Die ersten Opfer der Baader-Meinhof-Terroristen waren deren Kinder. Was wurde aus den Kindern, als die Eltern in den Untergrund gingen?“ fragte sich Schukraft und schrieb »Revoluzzerkind“, das nun im Kunstverein Ulm seine Premiere hatte. Marion Weidenfeld und Celia Endlicher deklinieren in diesem Kammerspiel eine kraftvoll verfasste, dabei emotional packende Frage durch: Wie viel kann eine menschliche Seele ertragen, bevor sie zerbricht? …„Revoluzzerkind“ spielt mit den Erwartungen des Publikums - und unterläuft diese intelligent. … . Der menschliche Aspekt wird ins Zentrum gerückt. So entsteht eine berührende Geschichte über die ersten Opfer der RAF, die Kinder der Tenoristen. …

Im „Bühnenbild“ der Anstellung von Chen Zhiguang entfesseln Marion Weidenfeld und Celia Endlicher mit vorzüglichem, natürlich anmutendem Spiel die tragischen Dimensionen des deutschen Terrorismus. …„Revoluzzerkind“ ist ein packendes, in einzelnen Momenten schwer zu ertragendes Drama, das von beiden Schauspielerinnen mit feinem Gespür für Zwischentöne und Gesten getragen wird.- …

Die Premiere erntete begeisterten Applaus.

- Florian L. Arnold, NUZ


Südwest-Presse, 19.11.22
„Revoluzzerkind“ - ein außergewöhnliches Theatererlebnis.

Was „Revoluzzerkind“ besonders macht: Der Theatermacher hat den Text der Ausstellung im Schuhhaussaal angepasst. Dort sind gerade die beeindruckenden Ameisenskulpturen des chinesischen Künstlers Chen Zhiguang zu sehen. Ein perfekter Aufhänger für die beiden Frauen, um nicht nur über ihre Schicksale, sondern auch über Politik und Widerstand zu philosophieren.

Die überzeugenden Schauspielerinnen agieren zwischen den Zuschauern und erschaffen ein unmittelbares Theatererlebnis. Mit einem hoffnungsvollen Schluss: Flecken auf der Seele lassen sich nicht einfach abwaschen, aber sie müssen nicht das Ende der Geschichte bestimmen.

- Janina Fahrner, SWP

Neu-Ulmer-Zeitung, 19.11.22
Was wurde aus den Kindern der Terroristen?

„Die ersten Opfer der Baader-Meinhof-Terroristen waren deren Kinder. Was wurde aus den Kindern, als die Eltern in den Untergrund gingen?“ fragte sich Schukraft und schrieb »Revoluzzerkind“, das nun im Kunstverein Ulm seine Premiere hatte. Marion Weidenfeld und Celia Endlicher deklinieren in diesem Kammerspiel eine kraftvoll verfasste, dabei emotional packende Frage durch: Wie viel kann eine menschliche Seele ertragen, bevor sie zerbricht? …„Revoluzzerkind“ spielt mit den Erwartungen des Publikums - und unterläuft diese intelligent. … . Der menschliche Aspekt wird ins Zentrum gerückt. So entsteht eine berührende Geschichte über die ersten Opfer der RAF, die Kinder der Tenoristen. …

Im „Bühnenbild“ der Anstellung von Chen Zhiguang entfesseln Marion Weidenfeld und Celia Endlicher mit vorzüglichem, natürlich anmutendem Spiel die tragischen Dimensionen des deutschen Terrorismus. …„Revoluzzerkind“ ist ein packendes, in einzelnen Momenten schwer zu ertragendes Drama, das von beiden Schauspielerinnen mit feinem Gespür für Zwischentöne und Gesten getragen wird.- …

Die Premiere erntete begeisterten Applaus.

- Florian L. Arnold, NUZ


Südwest-Presse, 19.11.22
„Revoluzzerkind“ - ein außergewöhnliches Theatererlebnis.

Was „Revoluzzerkind“ besonders macht: Der Theatermacher hat den Text der Ausstellung im Schuhhaussaal angepasst. Dort sind gerade die beeindruckenden Ameisenskulpturen des chinesischen Künstlers Chen Zhiguang zu sehen. Ein perfekter Aufhänger für die beiden Frauen, um nicht nur über ihre Schicksale, sondern auch über Politik und Widerstand zu philosophieren.

Die überzeugenden Schauspielerinnen agieren zwischen den Zuschauern und erschaffen ein unmittelbares Theatererlebnis. Mit einem hoffnungsvollen Schluss: Flecken auf der Seele lassen sich nicht einfach abwaschen, aber sie müssen nicht das Ende der Geschichte bestimmen.

- Janina Fahrner, SWP

Neu-Ulmer-Zeitung, 19.11.22
Was wurde aus den Kindern der Terroristen?

„Die ersten Opfer der Baader-Meinhof-Terroristen waren deren Kinder. Was wurde aus den Kindern, als die Eltern in den Untergrund gingen?“ fragte sich Schukraft und schrieb »Revoluzzerkind“, das nun im Kunstverein Ulm seine Premiere hatte. Marion Weidenfeld und Celia Endlicher deklinieren in diesem Kammerspiel eine kraftvoll verfasste, dabei emotional packende Frage durch: Wie viel kann eine menschliche Seele ertragen, bevor sie zerbricht? …„Revoluzzerkind“ spielt mit den Erwartungen des Publikums - und unterläuft diese intelligent. … . Der menschliche Aspekt wird ins Zentrum gerückt. So entsteht eine berührende Geschichte über die ersten Opfer der RAF, die Kinder der Tenoristen. …

Im „Bühnenbild“ der Anstellung von Chen Zhiguang entfesseln Marion Weidenfeld und Celia Endlicher mit vorzüglichem, natürlich anmutendem Spiel die tragischen Dimensionen des deutschen Terrorismus. …„Revoluzzerkind“ ist ein packendes, in einzelnen Momenten schwer zu ertragendes Drama, das von beiden Schauspielerinnen mit feinem Gespür für Zwischentöne und Gesten getragen wird.- …

Die Premiere erntete begeisterten Applaus.

- Florian L. Arnold, NUZ


Südwest-Presse, 19.11.22
„Revoluzzerkind“ - ein außergewöhnliches Theatererlebnis.

Was „Revoluzzerkind“ besonders macht: Der Theatermacher hat den Text der Ausstellung im Schuhhaussaal angepasst. Dort sind gerade die beeindruckenden Ameisenskulpturen des chinesischen Künstlers Chen Zhiguang zu sehen. Ein perfekter Aufhänger für die beiden Frauen, um nicht nur über ihre Schicksale, sondern auch über Politik und Widerstand zu philosophieren.

Die überzeugenden Schauspielerinnen agieren zwischen den Zuschauern und erschaffen ein unmittelbares Theatererlebnis. Mit einem hoffnungsvollen Schluss: Flecken auf der Seele lassen sich nicht einfach abwaschen, aber sie müssen nicht das Ende der Geschichte bestimmen.

- Janina Fahrner, SWP

Vorschau Herbst/Winter 2022: Theaterproduktion von Wolfgang Schukraft.
Uraufführung
am Mittwoch, 16. November 2022 um 19 Uhr,
im Ausstellungs-Saal des Kunstvereins Ulm,
Kramgasse 4/1

​Südwest Presse vom 5.10.2021
Vom Glück des Überlebens

Ein Riesenerfolg für Wolfgang Schukrafts Theaterstück „Ich bin Traute Mainzer“ im Kunstverein Ulm - mit einer fesselnden Celia Endlicher in der Titelrolle.

Von Christa Kanand


Sie wurde als Jüdin von den Nazis verfolgt, versteckte sich in Amsterdam, überlebte das KZ Bergen-Belsen. Filmreif ist Gertrud Mainzers außergewöhnliches Schicksal, ein politisches und historisches Zeitzeugnis, das menschlich bewegend vom Glück des Überlebens zählt.

Mainzer schrieb in Amerika Rechtsgeschichte, sie kämpfte für die Schwachen, verstand deren Situation. „Ich kannte Armut, Hunger, Krankheit. Ich war fünf Jahre von meinem Mann getrennt. Ich musste meine Kinder für zweieinhalb Jahre abgeben.“

Sie und die Kinder erlebten im Februar 1945 die Befreiung durch die französischen Soldaten im Rotkreuz-Lager Biberach. Wie durch ein Wunder wurde die ganze Familie 1946 auf Kuba wieder vereint. Mainzers zentrales Anliegen: die Freiheit.

Gelungene Inszenierung

Die Produktion von „Schukrafts Wundertüte“ ist sehr sehenswert - auch für ältere Schülerinnen und Schüler. Fesselnd, glaubwürdig, im Blickkontakt mit dem atemlos lauschenden Publikum verkörpert die 40-jährige Celia Endlicher, in plastischen Monologen, bisweilen auch zum Lachen, quasi: Film ab für das innere Auge der Zuhörer.

Die Uraufführung, die ohne Belehrung, Pathos oder Betroffenheitskalkül auskam, wurde im ausverkauften Saal des Ulmer Kunstvereins minutenlang mit Standing-Ovations gefeiert.

​Südwest Presse vom 5.10.2021
Vom Glück des Überlebens

Ein Riesenerfolg für Wolfgang Schukrafts Theaterstück „Ich bin Traute Mainzer“ im Kunstverein Ulm - mit einer fesselnden Celia Endlicher in der Titelrolle.

Von Christa Kanand


Sie wurde als Jüdin von den Nazis verfolgt, versteckte sich in Amsterdam, überlebte das KZ Bergen-Belsen. Filmreif ist Gertrud Mainzers außergewöhnliches Schicksal, ein politisches und historisches Zeitzeugnis, das menschlich bewegend vom Glück des Überlebens zählt.

Mainzer schrieb in Amerika Rechtsgeschichte, sie kämpfte für die Schwachen, verstand deren Situation. „Ich kannte Armut, Hunger, Krankheit. Ich war fünf Jahre von meinem Mann getrennt. Ich musste meine Kinder für zweieinhalb Jahre abgeben.“

Sie und die Kinder erlebten im Februar 1945 die Befreiung durch die französischen Soldaten im Rotkreuz-Lager Biberach. Wie durch ein Wunder wurde die ganze Familie 1946 auf Kuba wieder vereint. Mainzers zentrales Anliegen: die Freiheit.

Gelungene Inszenierung

Die Produktion von „Schukrafts Wundertüte“ ist sehr sehenswert - auch für ältere Schülerinnen und Schüler. Fesselnd, glaubwürdig, im Blickkontakt mit dem atemlos lauschenden Publikum verkörpert die 40-jährige Celia Endlicher, in plastischen Monologen, bisweilen auch zum Lachen, quasi: Film ab für das innere Auge der Zuhörer.

Die Uraufführung, die ohne Belehrung, Pathos oder Betroffenheitskalkül auskam, wurde im ausverkauften Saal des Ulmer Kunstvereins minutenlang mit Standing-Ovations gefeiert.

​Südwest Presse vom 5.10.2021
Vom Glück des Überlebens

Ein Riesenerfolg für Wolfgang Schukrafts Theaterstück „Ich bin Traute Mainzer“ im Kunstverein Ulm - mit einer fesselnden Celia Endlicher in der Titelrolle.

Von Christa Kanand


Sie wurde als Jüdin von den Nazis verfolgt, versteckte sich in Amsterdam, überlebte das KZ Bergen-Belsen. Filmreif ist Gertrud Mainzers außergewöhnliches Schicksal, ein politisches und historisches Zeitzeugnis, das menschlich bewegend vom Glück des Überlebens zählt.

Mainzer schrieb in Amerika Rechtsgeschichte, sie kämpfte für die Schwachen, verstand deren Situation. „Ich kannte Armut, Hunger, Krankheit. Ich war fünf Jahre von meinem Mann getrennt. Ich musste meine Kinder für zweieinhalb Jahre abgeben.“

Sie und die Kinder erlebten im Februar 1945 die Befreiung durch die französischen Soldaten im Rotkreuz-Lager Biberach. Wie durch ein Wunder wurde die ganze Familie 1946 auf Kuba wieder vereint. Mainzers zentrales Anliegen: die Freiheit.

Gelungene Inszenierung

Die Produktion von „Schukrafts Wundertüte“ ist sehr sehenswert - auch für ältere Schülerinnen und Schüler. Fesselnd, glaubwürdig, im Blickkontakt mit dem atemlos lauschenden Publikum verkörpert die 40-jährige Celia Endlicher, in plastischen Monologen, bisweilen auch zum Lachen, quasi: Film ab für das innere Auge der Zuhörer.

Die Uraufführung, die ohne Belehrung, Pathos oder Betroffenheitskalkül auskam, wurde im ausverkauften Saal des Ulmer Kunstvereins minutenlang mit Standing-Ovations gefeiert.

​Südwest Presse vom 5.10.2021
Vom Glück des Überlebens

Ein Riesenerfolg für Wolfgang Schukrafts Theaterstück „Ich bin Traute Mainzer“ im Kunstverein Ulm - mit einer fesselnden Celia Endlicher in der Titelrolle.

Von Christa Kanand


Sie wurde als Jüdin von den Nazis verfolgt, versteckte sich in Amsterdam, überlebte das KZ Bergen-Belsen. Filmreif ist Gertrud Mainzers außergewöhnliches Schicksal, ein politisches und historisches Zeitzeugnis, das menschlich bewegend vom Glück des Überlebens zählt.

Mainzer schrieb in Amerika Rechtsgeschichte, sie kämpfte für die Schwachen, verstand deren Situation. „Ich kannte Armut, Hunger, Krankheit. Ich war fünf Jahre von meinem Mann getrennt. Ich musste meine Kinder für zweieinhalb Jahre abgeben.“

Sie und die Kinder erlebten im Februar 1945 die Befreiung durch die französischen Soldaten im Rotkreuz-Lager Biberach. Wie durch ein Wunder wurde die ganze Familie 1946 auf Kuba wieder vereint. Mainzers zentrales Anliegen: die Freiheit.

Gelungene Inszenierung

Die Produktion von „Schukrafts Wundertüte“ ist sehr sehenswert - auch für ältere Schülerinnen und Schüler. Fesselnd, glaubwürdig, im Blickkontakt mit dem atemlos lauschenden Publikum verkörpert die 40-jährige Celia Endlicher, in plastischen Monologen, bisweilen auch zum Lachen, quasi: Film ab für das innere Auge der Zuhörer.

Die Uraufführung, die ohne Belehrung, Pathos oder Betroffenheitskalkül auskam, wurde im ausverkauften Saal des Ulmer Kunstvereins minutenlang mit Standing-Ovations gefeiert.

​Südwest Presse vom 5.10.2021
Vom Glück des Überlebens

Ein Riesenerfolg für Wolfgang Schukrafts Theaterstück „Ich bin Traute Mainzer“ im Kunstverein Ulm - mit einer fesselnden Celia Endlicher in der Titelrolle.

Von Christa Kanand


Sie wurde als Jüdin von den Nazis verfolgt, versteckte sich in Amsterdam, überlebte das KZ Bergen-Belsen. Filmreif ist Gertrud Mainzers außergewöhnliches Schicksal, ein politisches und historisches Zeitzeugnis, das menschlich bewegend vom Glück des Überlebens zählt.

Mainzer schrieb in Amerika Rechtsgeschichte, sie kämpfte für die Schwachen, verstand deren Situation. „Ich kannte Armut, Hunger, Krankheit. Ich war fünf Jahre von meinem Mann getrennt. Ich musste meine Kinder für zweieinhalb Jahre abgeben.“

Sie und die Kinder erlebten im Februar 1945 die Befreiung durch die französischen Soldaten im Rotkreuz-Lager Biberach. Wie durch ein Wunder wurde die ganze Familie 1946 auf Kuba wieder vereint. Mainzers zentrales Anliegen: die Freiheit.

Gelungene Inszenierung

Die Produktion von „Schukrafts Wundertüte“ ist sehr sehenswert - auch für ältere Schülerinnen und Schüler. Fesselnd, glaubwürdig, im Blickkontakt mit dem atemlos lauschenden Publikum verkörpert die 40-jährige Celia Endlicher, in plastischen Monologen, bisweilen auch zum Lachen, quasi: Film ab für das innere Auge der Zuhörer.

Die Uraufführung, die ohne Belehrung, Pathos oder Betroffenheitskalkül auskam, wurde im ausverkauften Saal des Ulmer Kunstvereins minutenlang mit Standing-Ovations gefeiert.

​Südwest Presse vom 5.10.2021
Vom Glück des Überlebens

Ein Riesenerfolg für Wolfgang Schukrafts Theaterstück „Ich bin Traute Mainzer“ im Kunstverein Ulm - mit einer fesselnden Celia Endlicher in der Titelrolle.

Von Christa Kanand


Sie wurde als Jüdin von den Nazis verfolgt, versteckte sich in Amsterdam, überlebte das KZ Bergen-Belsen. Filmreif ist Gertrud Mainzers außergewöhnliches Schicksal, ein politisches und historisches Zeitzeugnis, das menschlich bewegend vom Glück des Überlebens zählt.

Mainzer schrieb in Amerika Rechtsgeschichte, sie kämpfte für die Schwachen, verstand deren Situation. „Ich kannte Armut, Hunger, Krankheit. Ich war fünf Jahre von meinem Mann getrennt. Ich musste meine Kinder für zweieinhalb Jahre abgeben.“

Sie und die Kinder erlebten im Februar 1945 die Befreiung durch die französischen Soldaten im Rotkreuz-Lager Biberach. Wie durch ein Wunder wurde die ganze Familie 1946 auf Kuba wieder vereint. Mainzers zentrales Anliegen: die Freiheit.

Gelungene Inszenierung

Die Produktion von „Schukrafts Wundertüte“ ist sehr sehenswert - auch für ältere Schülerinnen und Schüler. Fesselnd, glaubwürdig, im Blickkontakt mit dem atemlos lauschenden Publikum verkörpert die 40-jährige Celia Endlicher, in plastischen Monologen, bisweilen auch zum Lachen, quasi: Film ab für das innere Auge der Zuhörer.

Die Uraufführung, die ohne Belehrung, Pathos oder Betroffenheitskalkül auskam, wurde im ausverkauften Saal des Ulmer Kunstvereins minutenlang mit Standing-Ovations gefeiert.

​Südwest Presse vom 5.10.2021
Vom Glück des Überlebens

Ein Riesenerfolg für Wolfgang Schukrafts Theaterstück „Ich bin Traute Mainzer“ im Kunstverein Ulm - mit einer fesselnden Celia Endlicher in der Titelrolle.

Von Christa Kanand


Sie wurde als Jüdin von den Nazis verfolgt, versteckte sich in Amsterdam, überlebte das KZ Bergen-Belsen. Filmreif ist Gertrud Mainzers außergewöhnliches Schicksal, ein politisches und historisches Zeitzeugnis, das menschlich bewegend vom Glück des Überlebens zählt.

Mainzer schrieb in Amerika Rechtsgeschichte, sie kämpfte für die Schwachen, verstand deren Situation. „Ich kannte Armut, Hunger, Krankheit. Ich war fünf Jahre von meinem Mann getrennt. Ich musste meine Kinder für zweieinhalb Jahre abgeben.“

Sie und die Kinder erlebten im Februar 1945 die Befreiung durch die französischen Soldaten im Rotkreuz-Lager Biberach. Wie durch ein Wunder wurde die ganze Familie 1946 auf Kuba wieder vereint. Mainzers zentrales Anliegen: die Freiheit.

Gelungene Inszenierung

Die Produktion von „Schukrafts Wundertüte“ ist sehr sehenswert - auch für ältere Schülerinnen und Schüler. Fesselnd, glaubwürdig, im Blickkontakt mit dem atemlos lauschenden Publikum verkörpert die 40-jährige Celia Endlicher, in plastischen Monologen, bisweilen auch zum Lachen, quasi: Film ab für das innere Auge der Zuhörer.

Die Uraufführung, die ohne Belehrung, Pathos oder Betroffenheitskalkül auskam, wurde im ausverkauften Saal des Ulmer Kunstvereins minutenlang mit Standing-Ovations gefeiert.

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Jürgen Kanold, Südwest-Presse Ulm

„Caroline: Die war 37 Jahre jünger als Giacometti, verkehrte in kriminellen Kreisen, saß auch mal im Gefängnis, eine Bordsteinschwalben-Vergangenheit hatte sie wohl auch. 1958 lernten sie sich kennen: Sie wurde seine Muse, seine Geliebte, „sein Wahnsinn“. Schukrafts pointiert geschriebenes Stück („Ihm Modell zu sitzen war besser als jeder Sex“) fußt wiederum auf dieser Ausgangssituation: Die Nachlassverwalter der Fondation Giacometti spüren Caroline auf und beschuldigen sie, Objekte aus dem Atelier gestohlen zu haben; man will es jetzt museal rekonstruieren. So brechen alte Wunden auf: War Caroline einst nur die Beute des Künstlers oder wurde sie dramatisch vom Giacometti-Clan gemobbt? Ihr geht es darum, „die Überreste“ ihres Lebens zu beschützen. Oder kann sie sich endlich von der Vergangenheit lösen? Marion Weidenfeld gelingt ein starkes Frauenporträt unter der Regie Schukrafts. Und andererseits erzählt das Stück sehr viel von Giacometti.
Großer Premierenapplaus.“
Dokumentarisches Spiel von Wolfgang Schukraft. Aufführungen im Kunstverein Ulm. Wiederaufnahme ab 04. Februar 2023
Wiederaufnahme ab 04. Februar 2023
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Jürgen Kanold, Südwest-Presse Ulm

„Caroline: Die war 37 Jahre jünger als Giacometti, verkehrte in kriminellen Kreisen, saß auch mal im Gefängnis, eine Bordsteinschwalben-Vergangenheit hatte sie wohl auch. 1958 lernten sie sich kennen: Sie wurde seine Muse, seine Geliebte, „sein Wahnsinn“. Schukrafts pointiert geschriebenes Stück („Ihm Modell zu sitzen war besser als jeder Sex“) fußt wiederum auf dieser Ausgangssituation: Die Nachlassverwalter der Fondation Giacometti spüren Caroline auf und beschuldigen sie, Objekte aus dem Atelier gestohlen zu haben; man will es jetzt museal rekonstruieren. So brechen alte Wunden auf: War Caroline einst nur die Beute des Künstlers oder wurde sie dramatisch vom Giacometti-Clan gemobbt? Ihr geht es darum, „die Überreste“ ihres Lebens zu beschützen. Oder kann sie sich endlich von der Vergangenheit lösen? Marion Weidenfeld gelingt ein starkes Frauenporträt unter der Regie Schukrafts. Und andererseits erzählt das Stück sehr viel von Giacometti.
Großer Premierenapplaus.“
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Jürgen Kanold, Südwest-Presse Ulm

„Caroline: Die war 37 Jahre jünger als Giacometti, verkehrte in kriminellen Kreisen, saß auch mal im Gefängnis, eine Bordsteinschwalben-Vergangenheit hatte sie wohl auch. 1958 lernten sie sich kennen: Sie wurde seine Muse, seine Geliebte, „sein Wahnsinn“. Schukrafts pointiert geschriebenes Stück („Ihm Modell zu sitzen war besser als jeder Sex“) fußt wiederum auf dieser Ausgangssituation: Die Nachlassverwalter der Fondation Giacometti spüren Caroline auf und beschuldigen sie, Objekte aus dem Atelier gestohlen zu haben; man will es jetzt museal rekonstruieren. So brechen alte Wunden auf: War Caroline einst nur die Beute des Künstlers oder wurde sie dramatisch vom Giacometti-Clan gemobbt? Ihr geht es darum, „die Überreste“ ihres Lebens zu beschützen. Oder kann sie sich endlich von der Vergangenheit lösen? Marion Weidenfeld gelingt ein starkes Frauenporträt unter der Regie Schukrafts. Und andererseits erzählt das Stück sehr viel von Giacometti.
Großer Premierenapplaus.“
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Jürgen Kanold, Südwest-Presse Ulm

„Caroline: Die war 37 Jahre jünger als Giacometti, verkehrte in kriminellen Kreisen, saß auch mal im Gefängnis, eine Bordsteinschwalben-Vergangenheit hatte sie wohl auch. 1958 lernten sie sich kennen: Sie wurde seine Muse, seine Geliebte, „sein Wahnsinn“. Schukrafts pointiert geschriebenes Stück („Ihm Modell zu sitzen war besser als jeder Sex“) fußt wiederum auf dieser Ausgangssituation: Die Nachlassverwalter der Fondation Giacometti spüren Caroline auf und beschuldigen sie, Objekte aus dem Atelier gestohlen zu haben; man will es jetzt museal rekonstruieren. So brechen alte Wunden auf: War Caroline einst nur die Beute des Künstlers oder wurde sie dramatisch vom Giacometti-Clan gemobbt? Ihr geht es darum, „die Überreste“ ihres Lebens zu beschützen. Oder kann sie sich endlich von der Vergangenheit lösen? Marion Weidenfeld gelingt ein starkes Frauenporträt unter der Regie Schukrafts. Und andererseits erzählt das Stück sehr viel von Giacometti.
Großer Premierenapplaus.“
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Jürgen Kanold, Südwest-Presse Ulm

„Caroline: Die war 37 Jahre jünger als Giacometti, verkehrte in kriminellen Kreisen, saß auch mal im Gefängnis, eine Bordsteinschwalben-Vergangenheit hatte sie wohl auch. 1958 lernten sie sich kennen: Sie wurde seine Muse, seine Geliebte, „sein Wahnsinn“. Schukrafts pointiert geschriebenes Stück („Ihm Modell zu sitzen war besser als jeder Sex“) fußt wiederum auf dieser Ausgangssituation: Die Nachlassverwalter der Fondation Giacometti spüren Caroline auf und beschuldigen sie, Objekte aus dem Atelier gestohlen zu haben; man will es jetzt museal rekonstruieren. So brechen alte Wunden auf: War Caroline einst nur die Beute des Künstlers oder wurde sie dramatisch vom Giacometti-Clan gemobbt? Ihr geht es darum, „die Überreste“ ihres Lebens zu beschützen. Oder kann sie sich endlich von der Vergangenheit lösen? Marion Weidenfeld gelingt ein starkes Frauenporträt unter der Regie Schukrafts. Und andererseits erzählt das Stück sehr viel von Giacometti.
Großer Premierenapplaus.“
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Jürgen Kanold, Südwest-Presse Ulm

„Caroline: Die war 37 Jahre jünger als Giacometti, verkehrte in kriminellen Kreisen, saß auch mal im Gefängnis, eine Bordsteinschwalben-Vergangenheit hatte sie wohl auch. 1958 lernten sie sich kennen: Sie wurde seine Muse, seine Geliebte, „sein Wahnsinn“. Schukrafts pointiert geschriebenes Stück („Ihm Modell zu sitzen war besser als jeder Sex“) fußt wiederum auf dieser Ausgangssituation: Die Nachlassverwalter der Fondation Giacometti spüren Caroline auf und beschuldigen sie, Objekte aus dem Atelier gestohlen zu haben; man will es jetzt museal rekonstruieren. So brechen alte Wunden auf: War Caroline einst nur die Beute des Künstlers oder wurde sie dramatisch vom Giacometti-Clan gemobbt? Ihr geht es darum, „die Überreste“ ihres Lebens zu beschützen. Oder kann sie sich endlich von der Vergangenheit lösen? Marion Weidenfeld gelingt ein starkes Frauenporträt unter der Regie Schukrafts. Und andererseits erzählt das Stück sehr viel von Giacometti.
Großer Premierenapplaus.“
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Jürgen Kanold, Südwest-Presse Ulm

„Caroline: Die war 37 Jahre jünger als Giacometti, verkehrte in kriminellen Kreisen, saß auch mal im Gefängnis, eine Bordsteinschwalben-Vergangenheit hatte sie wohl auch. 1958 lernten sie sich kennen: Sie wurde seine Muse, seine Geliebte, „sein Wahnsinn“. Schukrafts pointiert geschriebenes Stück („Ihm Modell zu sitzen war besser als jeder Sex“) fußt wiederum auf dieser Ausgangssituation: Die Nachlassverwalter der Fondation Giacometti spüren Caroline auf und beschuldigen sie, Objekte aus dem Atelier gestohlen zu haben; man will es jetzt museal rekonstruieren. So brechen alte Wunden auf: War Caroline einst nur die Beute des Künstlers oder wurde sie dramatisch vom Giacometti-Clan gemobbt? Ihr geht es darum, „die Überreste“ ihres Lebens zu beschützen. Oder kann sie sich endlich von der Vergangenheit lösen? Marion Weidenfeld gelingt ein starkes Frauenporträt unter der Regie Schukrafts. Und andererseits erzählt das Stück sehr viel von Giacometti.
Großer Premierenapplaus.“
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Jürgen Kanold, Südwest-Presse Ulm

„Caroline: Die war 37 Jahre jünger als Giacometti, verkehrte in kriminellen Kreisen, saß auch mal im Gefängnis, eine Bordsteinschwalben-Vergangenheit hatte sie wohl auch. 1958 lernten sie sich kennen: Sie wurde seine Muse, seine Geliebte, „sein Wahnsinn“. Schukrafts pointiert geschriebenes Stück („Ihm Modell zu sitzen war besser als jeder Sex“) fußt wiederum auf dieser Ausgangssituation: Die Nachlassverwalter der Fondation Giacometti spüren Caroline auf und beschuldigen sie, Objekte aus dem Atelier gestohlen zu haben; man will es jetzt museal rekonstruieren. So brechen alte Wunden auf: War Caroline einst nur die Beute des Künstlers oder wurde sie dramatisch vom Giacometti-Clan gemobbt? Ihr geht es darum, „die Überreste“ ihres Lebens zu beschützen. Oder kann sie sich endlich von der Vergangenheit lösen? Marion Weidenfeld gelingt ein starkes Frauenporträt unter der Regie Schukrafts. Und andererseits erzählt das Stück sehr viel von Giacometti.
Großer Premierenapplaus.“

Theaterproduktion von Wolfgang Schukraft. Aufführungen in der kunsthalle weishaupt Ulm. Premiere 16. September 2021